
An einem heißen Tag lief ein hungriger Fuchs durch einen Obstgarten. Da sah er reife Trauben, die hoch oben an einer Rebe hingen.
„Genau das Richtige für eine durstige Kehle“, sagte er.
Er trat ein paar Schritte zurück, nahm Anlauf und sprang. Sein Maul schnappte ins Leere. Er versuchte es noch einmal, und wieder schnappte er daneben.
Der Fuchs drehte sich um und sprang von der anderen Seite. Er sprang, bis ihm die Beine wehtaten und die Pfoten brannten, aber die Trauben hingen immer ein kleines Stück zu hoch.
Schließlich gab er auf. Er reckte die Nase in die Luft und ging davon.
„Die sind bestimmt sowieso sauer“, sagte er. „Ich wollte sie gar nicht haben.“
Was man nicht haben kann, macht man leicht schlecht.
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Gesprächsfragen
- Warum sagt der Fuchs, die Trauben seien sauer?
- Glaubst du, dass der Fuchs selbst glaubt, was er sagt?
- Warum fällt es manchmal schwer zuzugeben, dass wir etwas nicht können?
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