
Die Ziege und der Ziegenhirte
In „Der Ziegenbock und der Ziegenhirt“ gipfelt der Versuch eines Ziegenhirten, eine abtrünnige Ziege zurückzuholen, im versehentlichen Brechen ihres Horns, was ihn dazu veranlasst, um Schweigen zu bitten. Die Ziege erinnert ihn jedoch weise daran, dass das gebrochene Horn die Wahrheit offenbaren wird, und veranschaulicht damit eine kulturell bedeutsame Moral über die Sinnlosigkeit, das zu verbergen, was nicht verborgen werden kann. Diese unterhaltsame moralische Geschichte dient als nachdenkliche Erinnerung daran, dass einige Wahrheiten unausweichlich sind.


