
Eine Drossel fraß an einem Myrtenbaum und blieb dort, weil die Beeren einfach köstlich waren. Ein Vogelfänger bemerkte, wie sie an einer Stelle verweilte, und fing sie, nachdem er seine Schilfrohre geschickt mit Vogelleim bestrichen hatte.
Als die Drossel dem bevorstehenden Tod gegenüberstand, rief sie aus: „O törichtes Geschöpf, das ich bin! Um eines kleinen Genusses willen habe ich mich meines Lebens beraubt.“
In ihren letzten Augenblicken dachte sie über die Torheit nach, ihre Freiheit und ihr Leben für bloßen Genuss zu opfern. Diese Geschichte dient als eindringliche Mahnung vor den Gefahren der Maßlosigkeit und der Bedeutung, den Wert dessen zu erkennen, was wir haben.
Die Moral der Geschichte ist, dass das unvorsichtige Genießen vorübergehender Freuden zu schwerwiegenden Konsequenzen führen kann.
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Morgen Abend: Der Fuchs und der Kranich