Eine Fabel von Ambrose Bierce
Satire für ältere Leser

AUFEINANDERFOLGENDE Kongresse hatten das Volk stark verarmt zurückgelassen, entmutigt und in Tränen.
„Warum weint ihr?“ fragte ein Engel, der sich auf einen nahen Zaun gesetzt hatte.
„Sie haben uns alles genommen“, antwortete das Volk. „Außer“, fügten sie hinzu, als sie den bedeutungsvollen Besucher bemerkten, „außer unserer Hoffnung auf den Himmel. Gott sei Dank können sie uns die nicht nehmen!“
Doch schließlich kam das Jahr 1889 und mit ihm der Kongress, der alles verändern sollte.
Die Moral der Geschichte ist, dass selbst in Zeiten der Verzweiflung und des Verlusts die Hoffnung eine unschätzbare und unantastbare Quelle der Stärke für die Menschen bleibt.
Anzeige
Morgen Abend: Der Fuchs und der Kranich