
Ein Hahn, der nach Futter für sich und seine Hennen scharrte, stolperte über einen kostbaren Stein. Er rief aus: „Wenn dein Besitzer dich gefunden hätte und nicht ich, hätte er dich aufgehoben und an deinen rechtmäßigen Platz gesetzt. Aber ich habe dich ohne jeden Nutzen gefunden. Ich hätte lieber ein einziges Gerstenkorn als alle Juwelen der Welt.“
In diesem Moment erkannte der Hahn den wahren Wert dessen, wonach er suchte. Während der kostbare Stein in seiner Schönheit funkelte, hatte er für ihn keine Bedeutung im Vergleich zu dem einfachen Korn, das ihn und seine Hennen ernähren konnte. So setzte er seine Suche nach Futter fort, zufrieden in dem Wissen, dass wahrer Reichtum nicht in materiellem Besitz liegt, sondern in der Nahrung, die das Leben nährt.
Wert liegt im Nutzen und nicht im materiellen Wert; was für den einen kostbar ist, kann für den anderen wertlos sein.
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Morgen Abend: Der Fuchs und der Kranich